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Wohnen & Leben

Ideen für die Außenwelt - 2

Für Rasenflächen mit weniger als 150 Quadratmetern reicht meist ein Handmäher.

Ideen für die Außenwelt - 2 Er ist klein und leise, außerdem benötigt er keine Kabel. Für einen besonders feinen Schnitt mit attraktiven Streifen sorgen Spindelmäher, die aber nicht so einfach zu handhaben sind. Auf ebenen Rasenflächen mit bis zu 500 Quadratmetern sind mit Sichelschneiden ausgestattete Schiebemäher - mit Elektro- oder Benzinmotor - klassischerweise Standard. Benziner haben mehr Kraft und sind deshalb - eventuell mit einem zusätzlichen Radantrieb - für große Flächen und im unebenen Gelände empfehlenswerter. Ein Aufsitzmäher kann sich schon ab 800 Quadratmetern rentieren - natürlich sollte man damit nicht bloß den Nachbarn neidisch machen wollen. Das Gerät kommt allerdings nur schlecht in verwinkelte Ecken, zudem muss man dafür sehr tief ins Portemonnaie greifen.

Grundsätzlich ist angesichts der unterschiedlichen Schnittlängen, die sich im Jahresverlauf ergeben, eine einfach zu bedienende Schnitthöhenverstellung ein wichtiger Punkt. Und am Ende steht dann vielleicht noch die Frage, ob auch die Farbe und das Design etwas hermachen.

Für die Rasenpflege im Allgemeinen ist eine Frühjahrskur mit Vertikutierern oder Lüftern essentiell. Solche Geräte, die es auch mit Elektroantrieb gibt, kämmen Moos und Filz aus dem Rasen heraus - schließlich muss der Boden etwas aufgerissen werden, damit Luft zwischen das Gras gelangen kann. Zusätzlich wird gedüngt, im Frühjahr vor allem mit Stickstoff, im Herbst mit Kalium. Bei großen Flächen lohnt sich dafür die Anschaffung eines Streuwagens. Unkraut lässt sich durch regelmäßiges Mähen, Düngen und Wässern unterdrücken, unerwünschte Pflanzen können samt der langen Pfahlwurzel mit einem Küchenmesser entfernt werden. Die Chemiekeule bleibt besser beim Händler.


Regeln fürs Rasendesign


Die Form des Rasens sollte vor allem einem selbst gefallen. Dennoch ist es ratsam, beim Designen auch schon an die Pflege, das Wachstum und die Abnutzungsgefahr zu denken.
Rasen braucht Licht und Nährstoffe. So ist es schwierig, ihn unter einem Baum zu erhalten. l Schwere Töpfe und Möbel sollten nicht ständig auf dem Rasen stehen.
Punktuelle Abnutzungsprobleme vermeiden: Wege besser an der Seite als direkt zum Rasen hin anlegen. Den Zugang nicht durch Zäune et cetera auf eine Stelle beschränken.
Inseln mit Blumen oder Sträuchern können die Optik verbessern, lassen einen ohnehin schon kleinen Rasen aber auch noch kleiner wirken.


Rasenkalender


- Frühling:
Die Saison beginnt. Das Grün braucht Luft und Dünger. Vertikutieren sorgt für Luftzufuhr. Entfernt wird der Wurzelfilz im Bereich der Grasnarbe, der die Pflanzen abschnürt. Danach gilt es, an kahlen Stellen Samen nachzusäen. Diese anschließend gut bewässern. Die Frühjahrsdüngung lässt sich mit einem Streuwagen gut dosieren. Beim ersten Schnitt im März/April nur die Grasspitzen kürzen. Ab Mai dann regelmäßig mähen. Die Jahreszeit ist optimal für die Neuanlage eines Rasens.


- Sommer:
Gutes Aussehen ist nun gefragt: Ein- bis zweimal pro Woche sollte deshalb gemäht werden. Bei heißen Wetterlagen aber nicht zu stark kürzen, damit eine Austrocknung vermieden wird. Sonnenschutz erhält der Rasen auch durch Mulchen. Gießen ist bei gut eingewachsenem Rasen nur während langer Dürrezeiten notwendig. Hohes Kantengras mit Trimmer und Schere entfernen.


- Herbst:
"Fit für den Winter" lautet jetzt die Devise: Kalidünger stärkt den Rasen, Stickstoff dagegen nicht mehr einsetzen. Auch sollte der Rasen gelüftet werden. Das Mähen allmählich einstellen.


- Winter:
Krankheiten drohen: Der letzte Schnitt sollte nicht zu kurz sein, damit die Widerstandskraft erhöht wird. Schnittgut entfernen. Jetzt gilt der alte Hausmeistersatz: "Runter vom Rasen!"


geschrieben am 04.04.2009 um 14:00 Uhr.


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