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Natur & Garten

Gärten optimal bewässern

Bewässerungssysteme bewahren das Grün und die sommerliche Blütenpracht vor dem Austrocknen. Sogar ganz automatisch. Dabei sparen sie auch noch Zeit und Wasser.

Gärten optimal bewässernDer Fortschritt hat auch vor den Bewässerungssystemen im Garten nicht haltgemacht. Gießkannen führen längst ein Nischendasein, und auch der mobile Regner, der alle Viertelstunde ein paar Meter versetzt werden muss, hat vielfach ausgedient. Stattdessen gibt es immer mehr Gärten, in denen fest installierte und automatisch gesteuerte Bewässerungssysteme für genügend Feuchtigkeit im Boden, auf dem Zierrasen oder zwischen den Stauden sorgen.
Die entsprechende Technik ist erschwinglich und kostet zwischen 6 und 8 Euro pro Quadratmeter, wenn sie effizient durchgeplant ist und die Ansprüche nicht in den Himmel wachsen. Dafür erhalten Gartenbesitzer die Gewissheit, dass die Pflanzen auch dann eine Trockenperiode überstehen, wenn man gerade im Urlaub ist. Und abgesehen davon, dass man sich eine Menge Arbeit spart, sinkt auch noch der Wasserverbrauch. Automatische Systeme gehen effizienter mit dem Nass um. Die Ersparnis liegt bei rund einem Viertel, verglichen mit der mühseligen Gießkannenmethode.Technische VoraussetzungenAls Anschluss reicht in der Regel ein normaler Wasserhahn. Nur bei sehr großen Gärten wird empfohlen, das System direkt an die Hauswasserleitung anzuschließen. Der Wasserdruck sollte mindestens 2 bar betragen. Bei mehr als 5 bar ist ein Druckminderer nötig. Wer kein entsprechendes Manometer zur Hand hat, kann den Wasserdruck eventuell auch beim Wasserversorger erfragen.Bewässern nach PlanDamit der Garten auch dann feucht gehalten wird, wenn niemand im Haus ist, wird das Bewässerungssystem über ein Steuergerät ein- und ausgeschaltet. Diese Kleincomputer können so programmiert werden, dass mehrmals täglich für einen bestimmten Zeitraum gewässert wird.
Die neueste Generation der Steuergeräte lässt sich sogar mit Sensoren koppeln, die die Bodenfeuchte messen. Damit ist nicht nur gewährleistet, dass nur so viel Wasser verteilt wird, wie der Boden tatsächlich benötigt. Es ist auch so, dass die Sensoren (Gardena) das Wasser anfordern, wenn der Boden zu trocken wird. Bei großer Trockenheit wird öfter bewässert, wenn genug Regen gefallen ist, bleibt die Anlage ausgeschaltet.

Leitungen verlegen:
Damit das Bewässerungssystem nicht ständig im Weg oder im Blick ist, empfiehlt es sich, die Infrastruktur unterirdisch zu verlegen. Halbelastische PE-Kunststoffrohre übernehmen dabei die Aufgabe, das Wasser zu den Regnern zu transportieren. Die Rohre werden in 30 bis 40 cm Tiefe verlegt, damit sie bei späteren Arbeiten im Garten nicht stören.

Für große Flächen, etwa den Rasen, gibt es die unterschiedlichsten Regner. Besonders komfortabel sind Sprühregner, die im Boden versenkt sind und sich bei Bedarf nach oben schieben (zum Beispiel Rainbird). Je nach Art der Fläche bieten sich Kreisregner oder Rechteckregner an.

Einen deutlich „intelligenteren“ Regner hat Gardena neuerdings im Programm. Das „AquaContour“ genannte Gerät kann so eingestellt werden, dass das Wasser exakt dorthin kommt, wo es benötigt wird. Bis zu 50 Kontureneckpunkte können eingestellt werden, damit der Garten konturengenau beregnet und beispielsweise die Terrasse ausgespart wird.

Für Beete und Hecken:
Wo das Wasser nicht auf die Blätter gesprüht werden soll, etwa im Rosen- oder Staudenbeet, haben sich die Anbieter von Bewässerungssystemen sehr vielfältige Lösungen einfallen lassen. So lassen sich einzelne Pflanzen über Endtropfer bewässern, die individuell in ein Rohr montiert werden. Dies ist eine praktische und dauerhafte Lösung zum Beispiel für Hecken. Ähnlich funktionieren Endtropfer, die am Ende einer Wasser-Pipeline befestigt werden. Damit lassen sich dann auch bepflanzte Töpfe und Blumenkästen in das System einbinden.
Eine andere Möglichkeit der exakten Bewässerung sind Tropfschläuche. Sie verfügen über feine Löcher, aus denen das Wasser entweichen kann. Diese Rohre empfehlen sich für die Bewässerung von Blumenrabatten. Auch unter weitläufig gepflanzten Bodendeckern sind Tropfschläuche eine gute Alternative. Sie können sowohl ober- als auch unterirdisch verlegt werden.



Quelle: http://www.bauemotion.de


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geschrieben am 30.06.2009 um 08:00 Uhr.


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