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Wohnen & Leben
Das Babyzimmer: Fröhliches Wohnen für die Jüngsten
Ruhig, kuschelig und zweckmäßig sollte das erste Zimmer eines Babys sein. Vor allem aber sollte es Spielraum für Veränderung lassen. Denn aus dem winzigen Neugeborenen wird schon bald ein erlebnishungriges Krabbelkind.
In den ersten Wochen und Monaten braucht ein Baby nicht viel mehr als Ihre Liebe und einen Platz zum Schlafen. Ein eigenes Zimmer ist nicht erforderlich. Die meisten Babys wollen in der Anfangszeit am liebsten immer ganz nah bei Mama und Papa sein – besonders nachts. Ideal sind eine Wiege oder ein Stubenwagen in der Nähe des elterlichen Betts. Die Stunden, in denen es wach ist, verbringt Ihr Baby gern in Ihrer Nähe, etwa auf einer weichen Kuscheldecke im Wohnzimmer. Wenn Sie in der Küche sind, schaut Ihr Baby Ihnen von einer Babywippe aus bei der Hausarbeit zu. Es will immer mit dabei sein – das gibt Sicherheit.
Raum für Veränderung lassen:
Auch wenn das Baby in der ersten Zeit noch in Ihrem Schlafzimmer schläft: Richten Sie das Babyzimmer ruhig frühzeitig ein. Ist das Baby erst da, fehlt dafür oft die Zeit. Ideal ist ein ruhiger, heller Raum, der sich mit Vorhängen oder Jalousien verdunkeln lässt. Halten Sie die Einrichtung des Zimmers schlicht: Bettchen, Wickeltisch, eine Kommode für Babys Kleidung und vielleicht noch ein bequemer Sessel oder ein kleines Sofa zum Stillen sollten für die erste Zeit genügen. Später kann noch ein Regal für Bücher und Spielzeug hinzukommen. Überladen Sie das Zimmer nicht schon zu Beginn mit Möbeln und Accessoires. Bedenken Sie immer: Je größer Ihr Kind wird, desto mehr wird es seinem Zimmer einen eigenen Stil aufdrücken wollen.
Babys lieben Farben:
Bei der Farbgestaltung empfehlen sich freundliche, aber nicht zu knallige Farben. Ideal sind Pastelltöne. Mit fröhlichen und kindgerechten Bildern setzen Sie bunte Akzente an den Wänden. Babys verbringen die ersten Lebensmonate fast ausschließlich auf dem Rücken – auch die Decke kann deshalb ein paar Highlights vertragen. Ihr Baby wird ein interessantes Mobile über dem Wickeltisch lieben. In der Schlafecke freut es sich über einen selbst gemalten Nachthimmel oder fluoreszierende Monde und Sterne, die sich an die Decke kleben lassen. Achten Sie auf eine gute Beleuchtung, vor allem auch am Wickeltisch. Ein Nachtlicht oder ein gedimmtes Licht in der Nähe des Bettchens lässt viele Kinder besser schlafen und erleichtert das nächtliche Stillen.
Lieblingsplatz Fußboden:
Wird das Baby größer, entwickelt sich der Fußboden zu seinem Lieblingsplatz am Tage. Hier kann es krabbeln, spielen oder auf einer weichen Decke einfach mal entspannen. Damit Ihr Baby nicht auskühlt, sollte der Bodenbelag angenehm warm sein. Teppichboden ist weich, warm und gibt festen Halt. So lernen Babys leichter krabbeln und laufen als auf glatten Parkettböden, auch Stürze sind nur halb so schlimm. Achten Sie beim Kauf auf das TÜV-Prüfzeichen „Für Allergiker geeignet“ oder auf das „GuT“-Zeichen (Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden), um sicherzustellen, dass der Teppichboden schadstofffrei ist. Beim Verkleben sollten Sie unbedingt einen umweltfreundlichen, lösungsmittelfreien Kleber verwenden.
Teppichböden haben aber auch einen großen Nachteil: Sie sind schwer zu reinigen. Kleine Babys spucken öfter, Kleinkinder versuchen sich an Tusche und Fingerfarben. Und auch die ersten Bauklotztürme stehen auf einem glatten Boden einfach besser. Sehr empfehlenswert sind Korkböden. Sie lassen sich leicht sauber halten, sind weniger glatt als Holz- oder Linoleumböden und lassen kleine Füße und Babypopos nicht auskühlen.
Ein schützendes Nest:
Das Babyzimmer sollte ein sicherer Spiel- und Rückzugsraum für Ihr Kind sein, auch wenn Sie gerade in einem anderen Raum sind. Neben den üblichen Kindersicherungen an Türen, Schubladen und Steckdosen müssen im Babyzimmer alle Möbel kippsicher sein: Größere Babys ziehen sich einfach überall hoch. Kleinteiliges Spielzeug ist für Babys tabu – sie könnten sich daran verschlucken. Und auch der Windeleimer sollte außer Baby-Reichweite stehen. Ein durchdachtes und gut gesichertes Babyzimmer mag am Anfang etwas mehr Aufwand bedeuten, erleichtert aber das Zusammenleben ungemein – auch dann noch, wenn aus dem Baby längst ein Kindergartenkind geworden ist.
Quelle: http://www.bauemotion.de
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geschrieben am 03.07.2009 um 09:00 Uhr.

