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Die Verbundlösung.

15.12.2008 - Energiesparen bleibt das Thema Nummer eins bei der Altbausanierung. Für die Dämmung der Fassade sind Wärmedämm- verbundsysteme eine praktische Lösung.
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Für Energiegewinner

11.12.2008 - Stiebel Eltron und house and more zeichnen auch 2008 wieder Neubauten und Modernisierungen aus, die mit vorbildlicher Wärmepumpen-Heiztechnik glänzen.
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Klimaprämie für Solar & Co

11.12.2008 - Wer bei der Heizungsmodernisierung auf erneuerbare Energien setzt, kann dafür attraktive Zuschüsse nutzen
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Handwerk

Gut gedämmt ist halb gespart

Bei einem Haus ist es für den Laien kaum möglich von außen zu erkennen ob es gegen Wärmeverlust ausreichend geschützt ist.

Dabei sind der Klimaschutz und- angesichts steigender Energiepreise der eigene Geldbeutel gute Gründe den heimischen vier Wänden eine wärmende Hülle zu verordnen.

SCHWÄBISCH HALL – Gute Wärmedämmung ist unverzichtbar- das große Angebot unterschiedlichster Dämmstoffe macht es indes nicht leicht, die richtige Auswahl zu treffen.
Die Bausparkasse Schwäbisch Hall hat für Bauherren und Modernisierer eine Übersicht
der wichtigsten Materialien und Leitlinien für die Auswahl zusammengestellt. Bei Dämmstoffen steht eine für den Laien verwirrende Vielfalt zur Verfügung. Die meisten Dämmstoffe bekommen von Stiftung Warentest eine gute Bewertung. Doch nicht jedes Material eignet sich gleichermaßen gut für jede Dämmmaßnahme. Zunächst kann man eine ganze Reihe von Kriterien zugrunde legen. Beim Preis kann die Spanne zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Stoff erheblich sein; Öko-Dämmstoffe sind in der Regel teurer. Die Umweltverträglichkeit: Hier haben Öko-Dämmstoffe bei Herstellung und Entsorgung deutliche Vorteile. So hat man etwa mit Zelluloseflocken schon nach wenigen Tagen mehr Energie gespart, als zu ihrer Produktion erforderlich war. Bei Polyurethan kann das hingegen
bis zu 23 Monate dauern.
Nachwachsende Rohstoffe
Manche Dämmstoffe müssen von Fachfirmen verarbeitet werden, andere eignen sich auch für Heimwerker. Besonders gute Dämmstoffe erreichen einen Wärmeleitfähigkeit-Wert von 0,035 W/(mk). Bei diesem wichtigen Kriterium sind Produkte aus Erdöl deutlich im Vorteil. Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind in Bereichen, an die erhöhte Brandschutzanforderungen gestellt werden, oft nicht einsetzbar. Bei einer Kellerdämmung muss meist ein anderer Baustoff eingesetzt werden als beim Dach. Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind im Erdreich fehl am Platz, Kelleraußenwände lassen sich nicht mit Mineralwolle, sondern mit wasser- und druckfestem Schaumglas dämmen. Für jede Anwendung gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wobei Materialien aus nachwachsenden
Rohstoffen eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Platten und Filze aus Mineralstoff sind hervorragend geeignet, um damit Dachflächen und Außenwände zu dämmen, für Zelluloseflocken gilt dasselbe. Doch während man die Filze aus Mineralwolle einfach zwischen die Dachsparren klemmen kann, muss die Zellulose in einen eigens geschaffenen Hohlraum eingeblasen werden - ein aufwendigeres und entsprechend teureres Verfahren. Zellulose wird dafür eine angenehm ausgleichende Wirkung auf das Raumklima nachgesagt. Zudem weist sie die günstigste Energiebilanz auf. Betrachtet man die einzelnen Bauteile eines
Hauses, so ergeben sich gewisse Präferenzen. Zur Dämmung der Kelleraußenwände zum Erdreich hin braucht man Dämmstoffe, die nicht verrotten, die Bodenfeuchte abhalten und dem Erddruck widerstehen. Besonders gut eignen sich dafür Schaumglas und so genannte XPS-Platten. Der lückenlose Abschluss zur Dämmung der oberen Außenwand ist sehr wichtig: Hier dürfen keine Wärmebrücken entstehen und es darf kein Wasser eindringen. Überhaupt gilt: Jede Dämmung ist nur so gut wie ihre Ausführung. Mangelhaft verarbeitete Anschlüsse und Fugen, an denen Luftfeuchtigkeit kondensiert, können zu schweren Bauschäden führen und erzielen keine gute Wirkung. Auf Decken von unbeheizten Kellerräumen wird eine vier bis sechs Zentimeter dicke Dämmschicht geklebt. Geeignet sind dafür praktisch alle Dämmstoffplatten. PUR-Hartschaumplatten haben eine sehr geringe
Wärmeleitfähigkeit, sind wasserresistent und eignen sich neben Kellerwänden auch
gut für Flachdächer. Vielseitig einsetzbar sind auch Holzfaserplatten, die sich dank ihrer
Eigenschaften - feuchteregulierend, druckfest und handlich - großflächig verbauen
lassen. Sie halten nicht nur in der Heizperiode die Wärme im Haus, sondern dank ihrer hohen Wärmespeicherfähigkeit auch im Sommer das Haus angenehm kühl. Ein gewaltiges Wärmeleck ist häufig die Fassade. Die gebräuchlichste Variante der Dämmung ist das Wärmedämmverbundsystem. Dabei werden Dämmstoffplatten aus Mineralschaum oder Kork auf den Außenputz geklebt und gedübelt und anschließend wieder verputzt. Bei einem zweischaligen Mauerwerk bietet es sich an, die Luftschicht im Zwischenraum mit Schüttungen zu füllen. Dafür kann man beispielsweise Perlite, ein mineralisches Schüttgut, oder das Getreidegranulat Ceralith verwenden. Bei Klinker- oder Fachwerkfassaden, erst
recht bei denkmalgeschützten Häusern, ist eine Außendämmung nicht möglich. Für die Innendämmung gibt es Dämmplatten aus Kalziumsilikat, Polystyrol, Zellulose oder Holzfasern, die direkt auf die Wand aufgebracht werden. Alternative: eine Holzständerkonstruktion, die als Wand vor die Wand gesetzt und mit Zellulose, Holzspänen oder mineralischem Schüttgut verfüllt wird. Wird der Dachboden nicht bewohn, ist eine
Wärmedämmung einfach und kostengünstig. Dämmstoffmatten mit einer Stärke von bis zu 20 Zentimetern lassen sich auf der obersten Geschossebene verlegen und mit Spanplatten abdecken. Eine Holzbalkendecke kann man alternativ auch mit Schüttgut - neben Perlite und Ceralith eignet sich auch Korkgranulat - verfüllen. Zudem gibt es Verlegeplatten, die Wärmedämmung und trittfeste Oberfläche zugleich sind. Für die Dachflächen schließlich bietet sich das ganze Spektrum der Dämmstoffe an. Man kann Matten, Platten oder Filze aufbringen und sie anschließend verkleiden oder einen Hohlraum schaffen, der verfüllt
wird. Bei Matten gibt es neben, dem Klassiker aus Mineralwolle auch solche aus Wolle oder Flachs. Wolle kann Schadstoffe aus der Luft filtern und bis zu 30 Prozent ihres Gewichts
an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne die Dämmwirkung einzubüßen. Flachs hat nicht nur gute Dämmeigenschaften, sondern reguliert auch das Raumklima und ist außerdem für Heimwerker sehr leicht selbst zu verarbeiten und zu verlegen. Welcher Dämmstoff nun fürs eigene Haus besonders gut geeignet ist – diese Frage kann am besten ein Energieberater beantworten. Er kann nicht nur klären, wie ein Dämmstoff die Bauphysik des Hauses beeinflusst, sondern auch verschiedene Varianten durchrechnen und sagen, welche sich
wann amortisiert. Dabei gilt die Faustregel: Je älter das Haus, desto schneller rechnet
sich die nachträgliche Wärmedämmung. Ein nach dem aktuellen Stand der Technik
errichtetes Niedrigenergiehaus mit einer Wohnfläche von 100 Quadratmetern verbraucht
zwischen 500 und 700 Liter Heizöl jährlich. Bei einem nach der Wärmeschutzverordnung
1995 gebauten Haus gleicher Größe sind es immerhin schon 1000 Liter, bei einem Mitte der 80er Jahre nach den damaligen Vorschriften errichteten Eigenheim sogar 1500 Liter. Und ein ungedämmtes Einfamilienhaus, Baujahr 1960, verfeuert im Jahr nicht weniger als 3 700 Liter Heizöl - das Fünf- bis Siebenfache eines heutigen Niedrigenergiehauses.

(Quelle: Frankfurter Rundschau, 07.04.2007)

Wir, Ihre city angels, helfen Ihnen auf Wunsch gerne beim Einbau von Wärmedämmungen.

geschrieben von Jürgen Köppel am 21.10.2007 um 22:00 Uhr.


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